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01.06.2012

Heute möchte ich einmal ein Thema ansprechen, über das ich immer wieder stolpere: Pflanzliche Arzneimittel

Nicht nur im Bezug auf Meerschweinchen höre ich immer wieder aussagen wie: Das ist doch rein pflanzlich, das kannst du schon nehmen.

Ich bin weder Ärztin noch Apothekerin, aber ich beschäftige mich viel und gerne mit dem Thema Medizin. Deshalb möchte ich einfach mal folgendes dazu sagen: Die Tatsache, dass ein Arzneimittel rein pflanzlich ist, macht es nicht weniger harmlos als ein Medikament auf chemischer Basis. Man muss bedenken, dass einige der stärksten Gifte dieser Erde ebenso rein pflanzlich sind!

Man denke an Digitalis (Fingerhut) Würde man diese Pflanze essen, wäre man ziemlich schnell ziemlich sicher tot. In minimaler Dosierung im Medikament ist es aber ein wirksames Arzneimittel bei div. Herzkrankheiten. Der blaue Bergeisenhut (Aconitum) ist die giftigste Pflanze Mitteleuropas! Er war eine beliebte Pflanze für Giftmorde! Würde man davon essen wäre man noch schneller tot als bei Digitalis.Aber als homöopathisches Arzneimittel ist er bei verschiedenen Krankheiten sehr wirksam.

Ebenso der Efeu, relativ giftig. Richtig zu einem Medikament verarbeitet ist er ein wirksamer Schleimlöser bei Husten.

Aber auch vermeindlich harmlose Kräuter, wie Pfefferminze, sind weniger harmlos als man glaubt. Der regelmäßige Genuss von Pfefferminztee über einen längeren Zeitraum wirkt sich schädlich auf die Magen- und Darmschleimhaut aus. Kamille darf wegen ihrer austrocknenden Wirkung keinesfalls am Auge angewendet werden.

Jedes Kraut hat neben der erwünschten Wirkung auch unerwünschte Wirkungen. Gerade bei Kräutern und Pflanzen ist die Dosierung des Wirkstoffes sehr schwierig, weil der Wirkstoffgehalt nicht nur in den verschiedenen Pflanzenteilen unterschiedlich stark enthalten ist, sondern auch vom Standort und der Erntezeit abhängt.

 Wie Paracelsus schon sagte:

"Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“

Aber was hat das jetzt eigentlich genau mit den Meerschweinchen zu tun? Genau wie beim Menschen sollte man alle Medikamente, egal welchen Ursprungs sie sind, mit Vorsicht und Bedacht und vor allem nicht ohne tierärztlichen Rat einsetzen.

Heilungsfördernde Kräuter helfen auch nicht besser, wenn man sie in Massen verfüttert. Sie sollten zur Behandlungsunterstützung immer nur während der Dauer der Erkrankung , ggf. unterstützend zum vom Tierarzt verordneten Medikament eingesetzt werdenge.

Überhaupt sollten Kräuter im täglichen Frischfutter einen Anteil von 10% nicht überschreiten. Besondere Vorsicht ist bei speziellem Kräuterheu oder Kräuterpellets geboten. Die meisten Kräuter, übrigens auch Klee, haben einen sehr hohen Calciumanteil. Die Verdauung der Meerschweinchen ist aber auf eine besonders effiziente Auswertung der Nahrung ausgelegt. So kommt es schnell zu einem Überschuss an Calcium, wodurch die Bildung von Harn- und Nierensteinen, sowie von Organverkalkungen begünstigt wirkt. Bei getrockneten oder zu Pellets gepressten Kräutern ist die Konzentration um so höher, da das Wasser entzogen ist.

Fazit: Pflanzlich bedeutet nicht automatisch harmlos und auch Kräuter sollten nur mit Bedacht eingesetzt werden.

Ein sehr gutes Buch zum Thema ist: Heilpflanzen & Kräuter von Dr. Ute Künkele und Till R. Lohmeyer

Übrigens, Teebaumöl ist auch rein pflanzlich und wird immer als völlig harmlos und Nebenwirkungsfrei verkauft... Dazu habe ich einen interessanten Artikel gefunden:

kleintierpraxis-am-hafen

Hier findet man interressante Informationen zu alternativen Therapien auf der Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM):

Naturheilkunde bei Tiere.de 

  


 Neulich wurde ich gefragt, ob man denn Meerschweinchen auf gedüngten Rasen setzen dürfe. Ich muss zugeben, da war ich momentan nicht so ganz sicher, die Frage hatte ich mir noch nie gestellt, da ich hier ja nicht dünge. Rein intuitiv hätte ich sofort NEIN gesagt. Deshalb habe ich mal Tante Google befragt und hier eine Antwort gefunden.


 Ein super Start in den Juni: Flower hat ausgepackt, die ersten Babys von Aladin sind geboren! Ein super schöner Wurf, 3 Mäderl, davon 2 bildschöne Angoras. :-) Zu bewundern sind sie hier.


 09.06.

Nun hat auch Okidoki ihr Geheimnis gelüftet: 4 zauberhafte Babys, 2 Mädchen und 2 Buben. Leider haben sie unsere Hoffnungen auf viele gute Wirbel so ganz und gar nicht erfüllt. Ein kompletter Sheltiewurf und das von 2 ausgezeichneten Angoras. Soviel zum Thema Genetik. Die Natur macht letztlich doch immer was sie will.... ;-) Aber was soll's, Hauptsache sie sind gesund.


 19.06.

Sommerhitze

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich persönlich freue mich, dass es hier endlich richtig Sommer ist und ich genieße die hohen Temperaturen. Zugegeben, das Wechselwetter wirkt sich mittlerweile auch auf meinen Organismus aus, und so lasse ich es nach Möglichkeit an so heissen Tagen einfach etwas langsamer angehen.

Aber wie geht es unseren Meeris? Es dürfte sich ja schon rumgesprochen haben, dass Meerschweinchen kühlere Temperaturen wesentlich besser vertragen, als Hitze. Man bedenke, wo sie beheimatet sind. Und sie können ihren Pelzmantel ja nicht einfach ausziehen. ;-) Das muss auch gar nicht sein, denn so ein Pelz bietet der empfindlichen Haut ja auch einen guten Schutz und isoliert.

Unser Körper hilft sich durch Schwitzen. Das verschafft uns Abkühlung. Aber unsere Meerschweinchen haben nur an den Pfoten Schweißdrüsen, und das ist im Vergleich zur Körpergröße eine ziemlich kleine Fläche.

Meine langjährigen Beobachtungen haben gezeigt, dass unsere Meerschweinchen, die ja ganzjährig in Aussen- und Kaltstallhaltung leben, relativ gut mit Hitze zurecht kommen. Sie sind es gewöhnt, mit den Jahreszeiten zu leben und sich auf die äusseren Bedingungen einzustellen. Trotzdem hängen sie bei Temperaturen ab 25° C tagsüber eher schlapp rum. Siesta ist angesagt. Es gibt kaum Aktivitäten.

Meerschweinchen, die ansonsten in Innenhaltung leben, sollte man bei extremer Hitze (30 ° C)  nicht raussetzen, wenn es drinnen kühler ist. Für unsere "Draussen-Meeris" ist es aber unbedingt erforderlich, dass sie Schatten haben, ohne dass Stauhitze entsteht. Am liebsten unter einem Baum, aber ein Sonnenschirm oder ein Sonnensegel tun es notfalls auch. ;-)

Um Abkühlung zu verschaffen kann man nasse Leintücher über das Gehege hängen. In den Ställen helfen Eisbomben aus PET Flaschen, welche man zur Hälfte mit Wasser gefüllt tiefgekühlt hat.

Eine ganz flache Schale, z.B. ein Blumentopfuntersetzer, mit Wasser gefüllt im Gehege aufgestellt, verleitet manches Meerschweinchen dann doch zu einem sommerlichen "ich lauf mal schnell durch" Bad. Auch das verschafft Abkühlung.

Trächtige Tiere sind besonders gefährdet!

Hitzschlag, woran erkennt man ihn?

  • völlige Teilnahmslosigkeit, kaum Reaktionen
  • flache Atmung
  • kaum spürbarer Puls

Erste Hilfemaßnahmen:

  • Das Tier sofort in ein feuchtes, kühles Handtuch packen und ab zum Tierarzt!
  • Es braucht jetzt dringend Flüssigkeit! Mt einer Spritze Wasser einflößen, wenn es nicht mehr selbst trinken kann
  • Pfoten mit kühlem Wasser befeuchten

 

In diesem Sinne wünschen wir euch eine gute Sommerzeit! 


 21.06.

Auf unserer Flohmarktseite gibt es wieder neue Angebote.


 24.6.

Pinacolada hat eine zauberhafte Tochter bekommen.


27.06.

Eine sehr anschauliche Anleitung zum Krallen schneiden findet ihr auf meiner Seite Körperpflege.