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So sind wir

Ja, wie sind wir eigentlich? Zunächst einmal würde ich sagen, dass wir zu den friedlichsten Geschöpfen auf Gottes großer Erde gehören. Wir tun keinem was Zuleide, ausser, ein anderer Bock will uns ein Weibchen streitig machen. Na, da könnt ja jeder kommen. Wir Männer können uns wegen so einer Schönheit schon ganz schön prügeln, äh beissen. Ausser ins Futter beissen wir normalerweise in nichts Anderes rein. Höchstens mal, wenn man uns zu sehr geärgert hat. Dann wird aus dem Einen oder Anderen von uns schnell auch mal ein Wehrschweinchen . Und wir unterhalten uns gerne, mit Jedem, der uns nicht zu nahe tritt. Was, ihr versteht uns nicht? Dann müsst ihr aber ganz schnell Meerschweinisch lernen. Wir haben eine sehr differenzierte Sprache, mit jedem unserer Artgenossen reden wir einen anderen Dialekt, und mit euch zweibeinigen Futterspendern auch. Was wir so alles sagen, das findet ihr im Wörterbuch.

Kein Schwein ist gern allein, wir brauchen immer möglichst viele Meerschweinchenfreunde um uns herum. Wir sind also sehr sozial und gesellig. Nur Männer untereinander kommen sich ins Gehege, wenn nicht genügend Platz da ist und Weibchen in der Nähe sind. Darum meine Bitte an Euch, haltet uns niemals in Einzelhaft! Auch mit einem Kaninchen wollen wir niemals gerne zusammenleben. Da sind wir eigen. Na ja, wir tun denen ja nichts, und sie uns meistens auch nicht, aber ein Artgenosse ist ganz wichtig für uns.

Zitat aus einem Text von Alexandra Kestler

" Ach mein Hase und mein Meeri kuscheln doch zusammen also geht das doch super!! " Ihr müsst nur mal daran denken das über 90% aller Meeribabys mit Geschwistern geboren werden, sie werden zusammen aufgezogen und lernen das Meeritypische Verhalten von ihrer Mama und den Rudelkollegen. Dann, wenn die " Aufzuchtphase " beendet ist wird es von seiner Mama getrennt und in eine neue Familie abgegeben. Stellt euch folgende Situation doch mal vor:

" Ihr werdet von eurer Familie und Freunden getrennt, ganz alleine in ein ca . 10 m2 großes Gefängnis eingeschlossen und ab und zu kommt ein Elefant vorbei der euch fängt, hochhebt, so das ihr befürchten müsst runter zu fallen. Er redet mit euch in einer komischen Sprache, ihr versteht kein Wort. Eine sehr unangenehme und beängstigende Situation für euch. Dann bekommt ihr einen " Partner ". Der Elefant hat es gut gemeint und euch eine Kuh in euer Zimmer gesetzt .

Super, die Kuh macht euch ja nichts aber seit ihr damit zufrieden?? Ich hoffe sehr, dass ihr den Sinn dieses Berichtes versteht. Nicht jedes Meerschweinchen ist gleich, manche fügen sich schnell und gut in diese Situation ein, aber andere werden krank vor Einsamkeit. Sie bekommen Depressionen, dass kann von Futterverweigerung bis Selbstverstümmelung führen . Ach so gerne sagen die Leute : " Wir möchten das Meeri alleine halten da es dann zutraulicher wird ". Diese Meinung ist sehr egoistisch und absolut falsch, es ist klar das die Schweinchen dann vermehrt den menschlichen Kontakt suchen, aber einen echten Freund mit dem man kommunizieren kann, kuscheln kann und das bei Tag und Nacht, einer der die Körpersprache und die ganze Gestik versteht, so was kann kein Mensch oder Hase einem Meeri bieten.

Meeris sind und bleiben Rudeltiere und ich hoffe sehr, dass ihr durch diesen Bericht begreift wie wichtig Gesellschaft für ein Meeri ist und damit meine ich definitiv keine Hasen. Wenn ihr so einer süßen Fellnase ein neues Zuhause geben wollt, denkt bitte daran: Immer mindestens zu zweit .Dann fühlen sich die Meeris wohl und zeigen das auch.

Wenn wir als Gruppe unterwegs sind, laufen wir auch ganz gerne im Gänsemarsch, da fühlen wir uns sicherer. Wir erkennen uns untereinander am Geruch, denn wir haben sehr feine Nasen. ;

So friedlich wie wir sind, haben wir kaum eine Möglichkeit uns zu wehren, wenn wir mal wirklich angegriffen werden. Und wir sind dabei auch noch wahnsinnig schreckhaft. Wir verfallen in eine regelrechte Schreckstarre, wenn uns jemand von oben oder ohne dass er uns vorher anspricht zu nahe kommt. Das kommt daher, weil wir immer vor Fressfeinden auf der Hut sein müssen. Da gibt es große Vögel, Katzen, Marder usw. Vor denen laufen wir, wenn wir können, ganz schnell davon und verstecken uns. Darum brauchen wir auch immer ganz viele Häuschen oder hohle Baumstämme im Gehege. Wenn wir dann merken, dass keine Gefahr droht, dann sind wir aber gleich ganz fürchterlich neugierig. ;

Es gibt viele Dinge, die uns erschrecken können. Wir haben z.B. sehr empfindliche Ohren. Wir können Töne hören, die Menschen schon lange nicht mehr wahrnehmen. Deshalb mögen wir auch keine lauten Geräusche.

Wir können auch besser sehen, als die Menschen. Wir sehen nach vorne und nach der Seite, ohne unseren Kopf drehen zu müssen. Dadurch können wir Feinde frühzeitig sehen und davonlaufen. Wir erkennen auch Farben und können sie voneinander unterscheiden. Zumindest Rot, Gelb, Grün und Blau. Die anderen Farben fallen mir gerade nicht ein....Dafür ist unser räumliches Sehvermögen nicht allzu gut ausgeprägt und wir können Entfernungen schlecht abschätzen.

Na und bei aller Bescheidenheit, natürlich sind wir auch sehr intelligent. Wir haben gerne Abwechslung, und wir lernen gerne. Dafür machen wir auch gelegentlich kleine Kunststückchen. ;

Wer hat da behauptet, dass wir verfressen sind? Natürlich nicht, wir sind sogar kulinarische Genießer! Dass wir den ganzen Tag über fressen, liegt an unserm besonderen Verdauungssystem. Dadurch müssen wir bis zu 100 mal am Tag immer wieder nachschieben. Und deswegen brauchen wir auch so viel Heu.

Stinken? Nein, wir stinken nicht, wir riechen eben nach Meerschweinchen. So wie jede Gattung ihren eigenen Körpergeruch hat. Nur manchmal empfinden Artfremde den Geruch des anderen als stinken . Dabei sind wir auch noch sehr reinlich. Wir putzen uns, so gut das bei der Felllänge geht immer selbst. Na, bei den ganz langhaarigen Hippies unter uns, da müssen die Zweibeiner schon helfen. Aber sonst, sind wir sehr reinlich.

Dass wir unsere Köttel, den sogenannten Blinddarmkot,  immer wieder mal selber fressen, liegt daran, dass wir die darin enthaltenen Mikroorganismen und Bakterien zur Verdauung brauchen. Das ist wie ein Joghurt für uns und hält unseren Darm im Gleichgewicht.

Erziehen, oder besser gesagt gefügig machen, wie einen Hund, das kann man mit uns nicht machen. Wir mögen zwar unsere Gurkengeber ganz gerne, doch leben wir gerne so wie wir das möchten. ;

Streicheln darf man uns auch, wenn wir das gerade möchten, aber man darf  uns keinesfalls mit Kuscheltieren verwechseln. Und wir wollen auch nicht die ganze Zeit rumgeschleppt werden. Deshalb sind wir eigentlich nicht wirklich als Spielpartner für Kinder geeignet.

Sportlich sind wir, ja das kann man so sagen. Wir bewegen uns gerne und hüpfen auch mal auf das Dach unserer Häuschen, weil man da eine bessere Aussicht hat. Wir beschränken uns mit unserer sportlichen Leistung mehr auf den Freizeitsport als auf ein Hochleistungstraining. Aber unterschätzt uns nicht, wir können nämlich ganz schön schnell flitzen, wenn wir wollen, so dass wir euch immer noch abhängen!

So, das war`s jetzt vorerst, was es über uns zu erzählen gibt. Wenn mir noch was einfällt, dann sag ich`s Euch. ; Schaut doch mal wieder bei mir vorbei!

Euer Moppel Sureprise



surprise landshuter moppelbande (4)
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