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urmel mit doktorhut landshuter moppelbande

Abstammung & Herkunft

Abstammung und Herkunft unserer Hausmeerschweinchen 

amigo frei klein landshuter moppelbande

Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Ordnung: Nagtiere (Rodentia)
Unterordnung:
Meerschweinchenverwandte
(Caviamorpha)
Wasserschwein (Capybara)
Aguti
Pampashase (Mara)
Überfamilie: Meerschweinchenartige (Caviidae)
Unterfamilie: Caviidae: eigentliche Meerschweinchen mit 5 Gattungen:
Wildmeerschweinchen (Cavia aperea) die Stammform von:
Hausmeerschweinchen (Cavia Porcellus)
Wieselmeerschweinchen (Galea)
Zwergmeerschweinchen (Microcavia)
Bergmeerschweinchen (Kerodeon rupestris)

Die Stammform unseres Hausmeerschweinchens ist das Gebirgsmeerschweinchen (cavia aperea cutlerei). Sie leben in den grasreichen Hochebenen und Buschsteppen der Anden bis zu Höhenlagen von 5000 m (Schneegrenze).Sie finden Unterschlupf und Schutz vor Fressfeinden in Erdhöhlen (teilweise selbst gegraben) und dichten Sträuchern und Gestrüpp. Bergmeerschweinchen leben u. a. auch in Felsspalten und Höhlen. Wildmeerschweinchen leben in Familienverbänden von bis zu ca. 18 Tieren. Das Rudel, das aus mehreren Weibchen und Jungtieren besteht, wird von einem Männchen geführt, welches bei Streitigkeiten innerhalb der Gruppe regulierend wirkt. Meerschweinchen sind eine sehr kommunikative, gesellige Tierart. Sie kommunizieren ständig durch unterschiedliche Laute und Körpersprache miteinander. Droht Gefahr, werden Warnlaute (pfeifen) ausgestoßen. Sie versuchen sich dann in Höhlen oder Gestrüpp zu flüchten oder verfallen in die sogenannte Schreckstarre.

Das Verbreitungsgebiet der wilden Meerschweinchen in Südamerika erstreckt sich über weite Teile des Landes.

karte suedamerika klein

© www.rastlos.com

Die Meerschweinchenverwandten stammen vermutlich von Stachelschweinverwandten ab, die in der alten Welt, insbesondere in Afrika, verbreitet waren und deren Nachkommen heute noch als Sandgräber, Felsenratten und Rohrratten dort leben. 

Man nimmt allgemein an, dass die Vorfahren der Meerschweinchen- verwandten den damals viel schmäleren Atlantik auf Treibholz schwimmend überquert hatten. Die Besiedlung Südamerikas erfolgte vermutlich etwa zur Halbzeit des Tertiär, die ältesten Fossilienfunde stammen aus Chile und sind rund 31 Millionen Jahre alt. Südamerika war damals von den übrigen Kontinenten isoliert, so dass sich dort eine ganz eigene Säugetierfauna entwickelte, vergleichbar der Situation in Australien.
Aus diesem Grund konnten die Meerschweinchenverwandten einige ökologische Nischen einnehmen, die für Nagetiere untypisch sind und  sich in dieser Form nur bei dieser Gruppe finden. So gab es riesenhafte Formen: noch heute gehört mit dem Wasserschwein der größte Nager zu dieser Gruppe. Es entwickelten sich auch langbeinige Formen mit hufartigen Zehen, wie die Agutis und die Pampashasen, die in gewisser Weise die ökologischen Äquivalente der Paarhufer bilden.

Vor rund 2,5 Million Jahren schloss sich mit dem Isthmus von Panama die Landverbindung zwischen Nord- und Südamerika, und es kam zu einem Faunentausch in großem Ausmaß. Zahlreiche Säugtiergruppen wanderten nun in Südamerika ein. Im Gegenzug konnten die bislang auf Südamerika beschränkten Arten ihr Verbreitungsgebiet nach Mittelamerika ausdehnen. (Quelle: www.wikipedia.de)

 


Wildmeerschweinchen, Cavia aperea

Wildmeerschweinchen Cavia aperea

Pampashase, Mara (Dilichotis patagonum)

Pampashase

Wasserschwein (Capybara)
Diese wunderschönen Bilder sind in Uruguay bei den
Iguazu Wasserfällen entstanden und wurden mir von
Eva Huttner zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

Wasserschwein1

Wasserschwein2
 

grünes Aguti

gruenes agouti

Goldrückenagouti

aguti

Bergmeerschweinchen, Felsenmeerschweinchen, Mokos

bergmeerschweinchen1

Zwergmeerschweinchen

zwergmeerschweinchen


Nutria, Biberratte
Man mag es kaum glauben, aber auch das Nutria
ist mit unseren Meerschweinchen verwandt.

nutria

Stachelschwein

stachelschweinneu


Anatomie & Technische Daten

Unsere technischen Daten

waage angorameerschweinchen landshuter moppelbande

Gewicht:

Fettes Schwein oder Klappergestell ?


Wir haben eine durchschnittliche Körperlänge von ca. 20 - 35 cm. Ein ausgewachsenes Meerschweinchen wiegt zwischen 800 - 1100 g bei Weibchen und 900 - 1500 g bei Böckchen. Ihr Meerschweinchen liegt im Gewicht über oder unter dem Durchschnitt? Ob ein Meerschweinchen zu viel oder zu wenig wiegt hängt weniger vom Gewicht ab, sondern von seinen Proportionen. Wenn sich ein Meerschweinchen eher knochig anfühlt, darf es ruhig etwas kalorienreicher ernährt werden. Dazu kann man mit Karotten, Wurzelgemüse jeder Art, Fenchel und rote Beete füttern. Im Einzelfall brauchen wir auch etwas Haferflocken und Kraftfutter. Wenn ein Meerschweinchen eher einen Stau am mittleren Ring zeigt, ein deutliches Doppelkinn hat, sich schwabbelig anfühlt und sich die Hinterfüsschen schon seitlich wegbiegen, dann ist es höchste Zeit für eine Spezialdiät. Am Besten besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt die nötige Ernährungsumstellung. Normalerweise haben wir einen festen, birnenförmigen Körperbau.

So sollte ein normalgewichtiges Meerschweinchen nicht aussehen...

roxy traechtig angorameerschweinchen landshuter moppelbande

   ...aber in diesem Fall ist es legal: Roxy als werdende Mama wink


 schaedel meerschweinchen landshuter moppelbande

auge Unsere Augen: Wir können gut sehen, wir können sogar Farben unterscheiden und haben einen weiten Sichtwinkel, so dass wir alle Fressfeinde, die sich von oben, hinten oder von der Seite nähern, sehen können ohne den Kopf zu drehen
ohr meerschweinchen landshuter moppelbande Unsere Ohren: Wir haben ein sehr gutes Gehör. Wir nehmen auch Töne wahr, die der Mensch nicht mehr wahrnehmen kann (hohe Frequenzen wie Ultraschall oder tiefe Frequenzen wie Infraschall).
nase meerschweinchen landshuter moppelbande Unsere Nase: Wir haben einen ausgesprochen guten Geruchssinn. Dadurch nehmen wir unsere Umwelt über sehr differenzierte Gerüche wahr.
tasthaare Unsere Tasthaare: Mit unseren Tasthaaren merken wir, genau wie die Katzen, wenn`s mal zu eng wird. Außerdem helfen sie uns, uns im Dunkeln zu orientieren.
zaehne meerschweinchen landshuter moppelbande Unsere Zähne:Wir haben vorne ständig nachwachsende Nagezähne, je zwei oben und unten. Dazu je acht Backenzähne, also insgesamt 20 Zähne, welche ständig nachwachsen und wurzeloffen sind.

  


Anatomische Besonderheiten

Kaudaldrüse:

Diese Drüse liegt ca. 1 cm oberhalb des After, sie produziert Duftstoffe. Beim Bock ist sie meist stärker ausgeprägt als beim Weibchen. Die Drüse ist leicht erhoben und ist als ovale Region mit pigmentierter Haut und auch gelegentlich mit verklebten Haaren bedeckt.

Perinealtasche :


Unterhalb des Afters verläuft eine flache Tasche. Beim Bock enthält sie die Perinealdrüsen, welche Flüssigkeit absondern die Duftstoffe enthalten. Es ist eine große Öffnung zwischen Anus und Penis/Hoden. In ihr können sich Schmutzpartikel ansammeln, sie sollte also regelmäßig kontrolliert und wenn erforderlich gereinigt werden. Normalerweise schaffen das die Herren aber selbst ganz gut.

Symphyse

Meerschweinchenweibchen haben, wie viele Säugetiere eine Symphyse. Das ist eine knorpelige Kontaktstelle zwischen Scham- und Sitzbeinen der rechten und linken Beckenhälfte, die während der Trächtigkeit durch den Einfluss der Hormone, die sich während der Trächtigkeit umstellen, in schleimiges Bindegewebe umgewandelt und geweitet wird, damit die Babys den Geburtskanal passieren können. Das ist bei uns Menschen genau so. Das Becken wird zusätzlich von den Beckenbändern zusammengehalten. Die Symphyse lockert sich durch das Hormon Relaxin ab dem letzten Trächtigkeitsdrittel und öffnet sich ca. 5 Tage vor der Geburt 1,5 - 2 cm breit. Das kann man ertasten und als Hinweis dafür nehmen, dass die Geburt kurz bevor steht.
Der erste Wurf sollte innerhalb des ersten Lebensjahres erfolgen, weil die Beckenbänder und die Symphyse sonst durch den fehlenden Einfluss der Hormone und die fehlende mechanische Dehnung ihre Elastizität verlieren. Bei einer späteren Trächtigkeit kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Komplikationen bei der Geburt, weil die Babys dann nicht durch den Geburtskanal passen. Ebenso verhält es sich, wenn der letzte Wurf länger als 12 Monate zurück liegt oder das Weibchen älter als 3 Jahre ist. Bei älteren Weibchen sinkt der Hormonspiegel im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses, wodurch die Symphyse ebenfalls nicht mehr gelockert wird. Die Beckenbänder können nicht mehr genügend gedehnt werden, weil sie ihre Elastizität verlieren.

roentgen becken meerschweinchen landshuter moppelbande

 


Das Skelett

Unser Schlüsselbein ist fast vollständig zurückgebildet und trotz der Schwanzwirbel ist äußerlich kein Schwanz sichtbar. Wir Meerschweinchen sind sehr beweglich. Zum Beispiel sind die vier letzten frei endenden Rippen über eine Knorpelbrücke mit dem Brustbein verbunden so dass sie eine hohe Wendigkeit und eine gute Brustatmung ermöglichen. Was die Pfoten angeht bildeten sich die Zehen im laufe der Zeit zurück, so dass wir heute über 3 Zehen an den Hinterbeinen und über jeweils 4 Zehen an den Vorderbeinen verfügen. Wir Meerschweinchen haben 256-261 Knochen. Der Kopf selbst besteht aus 47 Knochen. Erwachsene Kollegen haben zudem weniger Knochen als jüngere Schweinchen, da die Knochen mit der Zeit zusammenwachsen. Das Kreuzbein eines Weibchens besteht aus drei zusammengewachsenen Knochen, das Kreuzbein eines Männchens aus vier. Zudem haben wir Böckchen noch einen Knochen im Penis, somit also einen mehr als Weibchen .

Wir besitzen ein Gebiss aus 20 Zähnen, das zeitlebens weiterwächst. Die Backenzähne beispielsweise wachsen ca. 1,5 – 2,0 mm pro Woche. Unser Gebiss besteht aus vier wurzellosen Schneidezähnen (2 oben 2 unten) und je 8 wurzellosen Backenzähnen. Die Schneidezähne haben die Funktion des Abbeißens und Nagens, während die Backenzähne das aufgenommene Futter durch eine Vorwärts- Rückwärtsbewegung (das Kiefergelenk ist ein Schlittengelenk) zermahlen. Dadurch reiben gleichzeitig die Zähne aneinander und werden somit abgeschliffen. Das Wachstum der Zähne, sowie der Verlust der Zahnsubstanz durch das Aneinanderreiben, beträgt ca 2mm pro Woche. Die Mahlrückstände der Zähne bestehen hauptsächlich aus Kalzium und Mineralien, die als feines Pulver geschluckt und bei Bedarf im Darm wieder resorbiert werden können. Da die Nage- oder Schneidezähne nur eine außenseitige Schmelzbeschichtung besitzen, werden die zur Mundhöhle gerichteten weicheren, unbeschichteten Zahnflächen mehr abgenutzt und die Zähne dadurch gleichzeitig geschärft. Durch die seitliche Rotationen des Unterkiefers wird das Abnagen oder Abbeißen kleiner Stücke ermöglicht. Eine Besonderheit bei Meerschweinchen ist, dass der Zahnwechsel schon vor der Geburt vor sich geht. Zwischen dem 43. und 48. Trächtigkeitstag werden die Milchbackenzähne ausgebildet und bis zum 55. Tag dann vollkommen resorbiert. Noch vor der Geburt werden die neuen, bleibenden Zähne gebildet. Nach der Geburt sind die Meerschweinchenjungen also fähig normal zu fressen, lediglich der letzte Backenzahn ist bei Jungtieren noch vom Zahnfleisch bedeckt.

skelett

 


 

Jetzt geht`s an die Innereien

organe meerschweinchen

  1. Zähne (obere Schneidezähne)
  2. Lymphdrüsen
  3. Kehlkopf
  4. Speicheldrüsen
  5. Luftröhre
  6. Speiseröhre
  7. Herz
  8. Lungenflügel
  9. Zwerchfell
  10.   Leber (4teilig)
  11.   Gallenblase
  12.   Magen
  13.   Zwölffingerdarm
  14.   Dickdarm
  15.   Dünndarm
  16.   Blinddarm
  17.   Blase
  18.   Harnleiter

Quelle:http://www.sternchenwelt.de/

Wir haben ein großes Herz!

Herzgewicht: 2,2 Gramm bei 800 Gramm Körpergewicht Das Herz eines Meerschweinchens ist durchschnittlich 2cm lang und etwa 5-6 cm breit. Es besitzt wie der Mensch auch 2 Vorkammern und 2 Hauptkammern, die alle eine dünne Membran besitzen. Zudem ist die linke Hauptkammer wesentlich kleiner als die rechte Hauptkammer. Durch ein Band sind Herzbeutel und Brustbein verbunden. Ein Meerschweinchenherz wiegt etwa 0,26 - 0,58% des Körpergewichtes. D.h. bei einem Gewicht von 800g wiegt das Herz ca 2,2g bei 1kg Körpergewicht wiegt es 2,8g.

Unsere Leber:

Lebergewicht: 3,9 % des Körpergewichts. Die stark geklappte Leber liegt dem Zwerchfell im Brustteil der Bauchhöhle an und wird links durch den Magen und rechts durch die Grimmdarmschlingen begrenzt. Auf der Unterseite des rechten Mittellappens liegt die haselnussgroße Gallenblase in einer starken Vertiefung. Durch die gebildete Gallensäure werden Fette aufgespalten.

Unsere Milz:

Die Milz eines Meerschweinchens ist ca 2,5 bis 3cm lang und 0,8 bis 1 cm breit. In der Form ähnelt sie einer Scheibe, da sie oval und platt ist. Sie ist mit der linken Niere und durch ein "Magen-Milz-Band" mit dem Magen verbunden. Die Milz liegt also links von der großen Magenkrümmung und besitzt eine Eingeweide- und Wandfläche.

Unser Magen:


Der Magen grenzt an Leber, Bauchspeicheldrüse, Dickdarmschlingen und Milz an und befindet sich links von der 9. bis 11. Rippe. Im Vergleich zum Darm, insbesondere zum Blinddarm ist er sehr klein und immer mindestens bis zur Hälfte gefüllt, nüchtern dürfen Meerschweinchen nie sein. Sein Fassungsvermögen bei ausgewachsenen Meerschweinchen beträgt etwa 20 - 30 ml.

Begrenzt wird er lediglich links durch die Bauchwand, so dass er sich, je nach Füllungsgrad bis zur Nabelgegend hin ausbreiten kann. Lediglich der Magenausgangsbereich besitzt eine ordentlich ausgeprägte Muskulatur, so dass ein aktiver Transport durch Muskelbewegungen nicht stattfinden kann. Der Nahrungsbrei wird deshalb mechanisch durch neu aufgenommene Nahrung weitergeschoben. Daher sind Meerschweinchen Dauerfresser - wir nehmen am Tag 60 - 80 Mahlzeiten ein. Herrscht Futtermangel, wird der Magen trotzdem entleert. Dadurch verlangsamt sich auch die Darmmotorik,  da der mechanische Reiz fehlt. Dann kann der Nahrungsbrei nicht weiterverschoben werden, so dass es zu Verdauungsstörungen kommt, weil die empfindliche Darmflora gestört wird. Der Magen ist einhöhlig und verfügt weder über einen Vormagen noch über eine Kardialdrüsenzone, so dass die gesamte Magenschleimhaut zur Bildung eines sauren Verdauungssekretes beitragen muss.

Die Bezeichnung Stopfmagen kommt nicht davon, dass die Nahrung weitergestopft wird, sondern dass der Magen an sich vollgestopft wird, bis nichts mehr reinpasst. Ähnlich stopfen Hühner und Enten ihren Kropf voll, so hat man für Futterpausen genügend Nahrung und der Darm wird nicht so schnell leer.

Unser Darm:

Wie auch der Mensch verfügen Meerschweinchen sowohl über einen Dick- wie auch über einen Dünndarm. Der Darm erreicht bei einem ausgewachsenen Meerschweinchen etwa 225cm an Länge.

Aufgeteilt ist er so:

Dünndarm:

  • Zwölffingerdarm (Duodenum) U-Form etwa 10 cm lang
  • Leerdarm (Jejunum) etwa 133 cm lang
  • Hüftdarm (Ileum) etwa 2-3 cm lang

Dickdarm

  • Blindarm (Caecum) etwa 15 cm lang
  • Grimmdarm (Kolon) etwa 70 cm lang
  • Enddarm (Rektum) nur sehr kurz

Blinddarm

  • verantwortlich für den Hauptverdauungsprozess
  • mit Bakterien (Laktobazillen) und Einzellern besiedelt
  • Darmabschnitt mit dem größten Fassungsvermögen, so dass er ca. 1/3 der Bauchhöhle ausfüllt
  • Hufeisenform
  • man unterteilt ihn noch mal in Kopf,Körper und Schwanz
  • der Hüftdarm geht in den Kopf

Grimmdarm:

  • ebenfalls mit für den Hauptverdauungsprozess verantwortlich
  • stellt den zweiten Dickdarmabschnitt dar
  • verläuft in unterschiedliche Richtungen
  • kommt aus dem Kopf
  • einige Bereiche des Grimmdarms enthalten bereits geformte Köttel (Kot)

Enddarm/Mastdarm:

  • mündet in den After und enthält den auszuscheidenden Kot

Der Verdauungstrakt der Meerschweinchen macht ¼ der Körpermasse aus.

Der Darmtrakt hat eine normal funktionierende Peristaltik.

Im Dickdarm wird die Zellulose (Pflanzenfasern) aufgespaltet. Die hierfür notwendigen Bakterien werden im Blindarm gebildet. Auch Vitamine werden hier erzeugt.

Der Nährstoffreiche Blindarmkot hat ebenfalls hier seinen Ursprung. Er wird von den Meerschweinchen zwischendurch wieder aufgeno.

Die Darmflora der Meerschweinchen kann sich nur langsam auf Nahrungsveränderungen einstellen, da für jede Pflanzenart andere Bakterien für den Stoffwechsel erforderlich sind. Deshalb sollte man Futterumstellungen nur langsam vornehmen. Sonst kommt es zu Fehlgärungen die Bauchweh verursachen.

 Körpertemperatur: 37,4 bis 39,5 Grad C

  • Atemfrequenz 100 bis 150/Min
  • Herzfrequenz 230 bis 380/Min
  • Geschlechtsreife ca. 28 - 35 Lebenstag (Gewichtsabhängig)
  • Zuchtreife ab 4 - 6 Monaten
  • Ausgewachsen mit ca. einem Jahr
  • Lebenserwartung Durchschnittlich 5 - 8 Jahre
  • Größe: 20 - 35cm
  • Gewicht: Böcke bis 1800 Gramm Säue bis 1100 Gramm
  • Hitze der Weibchen: Zyklus ca. 18 Tage für ca. 24 Stunden
  • Tragezeit: 68-74 Tage
  • Geburtsgewicht: 40 bis über 150 Gramm
  • Zahl der Jungen: 1 bis 6,sehr selten mehr als 6
  • Würfe pro Jahr: möglich sind 4 - 5
  • Säugezeit: 21 - 28 Tage
  • Zahl der Zitzen: 2
  • Zähne: 4 Schneidezähne und 16 Backenzähne, wurzellos, wachsen ständig nach
  • Krallen: vorne je 4, hinten je 3
 

ZURÜCK ZU WIE WIR SIND

 

Kannibalismus

 

In sehr seltenen Fällen kann es vorkommen, dass eine Meerschweinchenmutter ein neugeborenes Baby tötet, anfrisst oder ganz auffrisst. Normalerweise ist dies nur der Fall, wenn dasiris-mit-baby landshuter moppelbande Muttertier spürt, das es sich um nicht lebensfähige Jungtiere handelt oder wenn der Wurf zu groß ist, so dass das Muttertier der Meinung ist, die Jungtiere nicht ernähren zu können.
Es ist bekannt, dass wildlebende Meerschweinchen tot geborene, gestorbene oder nicht lebensfähige Babys auffressen. Sie tun das, damit Aasfresser keine Witterung aufnehmen und dann die lebenden Jungen und die Eltern gefährden könnten.

Es gibt aber auch Fälle, wo Mütter nach einer sehr schweren und schmerzhaften Geburt Aggressionen entwickeln, die sich auch gegen die eigenen Jungen richten. Dabei fehlt der normale Mutterinstinkt und das Fürsorgeverhalten völlig.

Ich selbst habe folgende Beobachtungen gemacht:

In meiner Freilandhaltung sind bisher auch vereinzelt tote Jungtiere bei den Würfen dabei gewesen (s. Wurfstatistik). Die anderen Gruppenmitglieder, einschließlich der Mutter, haben die toten Neugeborenen völlig ignoriert und sich ausschließlich um den lebenden Nachwuchs gekümmert.
Ende März 2009 hat sich bei uns folgendes ereignet: Aufgrund der für diese Jahreszeit noch extrem kalten Witterung habe ich Angelina und Soraya einige Tage vor der Geburt zusammen ins Haus geholt. Sie saßen zusammen im selben Käfig mit Freilaufmöglichkeit. Beide haben am selben Tag geworfen.
Unsere Angelina hatte einen Wurf mit 6 Jungen, alle relativ leicht, zwischen 50 g und 70 g Geburtsgewicht. Soraya hatte 4 Babys.
Ein Baby von Angelina wurde tot geboren oder ist kurz nach der Geburt verstorben. Die Mutter hatte es aber aus der Eihülle befreit und dann liegen gelassen. Es wurde völlig ignoriert. 5 Junge waren augenscheinlich gesund und wurden versorgt.
Aber dazu gibt es noch eine kleine Geschichte, die mich letztlich bewegt hat diese Seite zu schreiben:

 
Friedliche Meerschweinchenmutter - ein blutrünstiges Monster?
oder
Eule ist verschwunden

 

Infosammelsurium

 

Wussten Sie schon...

 

  • dass der Name der Meerschweinchen vermutlich daraus entstanden ist, dass die Tiere im 16. Jahrhundert mit spanischen Seefahrern Über das Meer zu uns gekommen sind und schweineähnliche Laute von sich geben?
  • dass die Ur-ur-Ahnen der Meerschweinchen wahre Riesen-Nager waren? 1,3 m hoch, 3 m lang und 700 kg schwer. Das fanden Wissenschaftler an der Uni Tübingen nach einem sensationellen Fund eines Skelettes in Venezuela heraus.
  • die wilden Ahnen unserer Meerschweinchen immer noch in den bis zu 4000m hoch gelegenen Hochebenen der Anden in Südamerika leben?
  • dass alle Meerschweinchen Rudeltiere sind, die in freier Wildbahn in Familienverbänden von bis zu 50 Tieren anzutreffen sind?
  • dass Meerschweinchen von Geburt an Fluchttiere sind?Wenn sie in Gefahr sind, versuchen sie zu fliehen. Dichtes Gebüsch oder selbstgegrabene Höhlen bieten Schutz vor Fressfeinden.
  • dass Meerschweinchen sehr geschwätzig sind und über ein sehr differenziertes Sprachsystem verfügen? Sie reden eigentlich den ganzen Tag, auch die Männer ;-) !
  • Meerschweinchen und Kaninchen ganz und gar nicht zusammenpassen? Insbesondere Kaninchenmänner (Rammler) sind gerne auf der Suche nach Sexualpartnern und nehmen, wenn kein geeigneter Partner da ist, auch gerne mal einen Ersatz...
  • dass Meerschweinchen sich vorwiegend am Geruch und an ihren Lauten erkennen?
  • dass es Wissenschaftlern in Südamerika vor kurzem gelang, ein bis zu 4,5 kg schweres Meerschweinchen, das Cobayo zu züchten? Allerdings nicht zum kuscheln, nein, die Südamerikaner haben die Meerschweinchen lieber lecker auf dem Teller.Sie sollen übrigens sehr gut schmecken. Das hat mir eine Peruanerin verraten. Ernährungstechnisch gesehen ist das Fleisch bestimmt sehr hochwertig, da es ja reine Pflanzenfresser sind. Trotzdem glaube ich nicht, dass ich es ohne Not schaffen würde so ein Tier zu essen.
  • dass Meerschweinchen in europäischen Adelshäusern bereits im 16. Jahrhundert als Haustiere gehalten wurden?
  • dass die wilden Verwandten unserer Hausmeeris in Rudeln leben und dort einen Harem bilden? Ein Männchen lebt mit mehreren Weibchen zusammen, die er hartnäckig und mutig gegen Rivalen verteidigt.
  • dass Meerschweinchen gegenüber Menschen und anderen Tieren eine sogenannte Beisshemmung haben? Diese Beisshemmung funktioniert aber nicht, wenn sich zwei Böcke um die Rangordnung oder Weibchen streiten. Da können sich diese sonst äusserst friedlichen kleinen Nager ganz übel zurichten, sogar töten, wenn der schwächere nicht davonlaufen kann.
  • dass Meerschweinchen ausgezeichnete Schwimmer sind. Trotzdem gehen sie absolut nicht gerne ins Wasser.
  • dass Meerschweinchen kurzfristig bis zu 21 km/h schnell rennen können? Ein Video dazu gibt es auf You toube .Es zeigt einen Ausschnitt aus der Sendung Wissen macht AH
  • dass es bei Meerschweinchen keinen Albinismus gibt?

 

700-KILO-NAGER

Biologen entdecken monströses Meerschweinchen

Es war das wohl größte Nagetier aller Zeiten: Forscher entdeckten die acht Millionen Jahre alten Überreste eines Säugers, der sich kaum von heutigen Meerschweinchen unterschied - bis auf sein Gewicht von 700 Kilogramm.

Lesen Sie hier:

www.spiegel.de


Intelligente Meerschweinchen? Na klar, probieren Sie es selbst:

http://www.clickertraining-meerschweinchen.de/

 


Kreuzung Hase/Kaninchen und Meerschweinchen- ist das möglich?

Definitiv NEIN

Es gibt keine: Meerhasen, Meerninchen, Kaschweinchen, Hasenschweinchen oder wie auch immer man solche Kreaturen nennen möchte.

Warum nicht?

1. Weil es sich bei beiden Tierarten um verschiedene Ordnungen handelt.

Kaninchen und Hasen gehören zur Ordnung der Hasenartigen.

Meerschweinchen gehören zur Ordnung der Nagetiere (Rodentia)

2. Beide Arten haben eine unterschiedliche Anzahl von Chromosomenpaaren.

Hasen: 24 Paare

Kaninchen: 22 Paare

Meerschweinchen 16 Paare


 

Ein Artikel der FAZ: Peruanisches Schlachtvieh: Meerschweinchen für den Fleischexport


Meerschweinchen international

 

meerschweinchen auf kugel

 

Diese Liste wurde mit Hilfe von frei zugänglichen Übersetzungsprogrammen erstellt und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.

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Afrikanisch malmokkie, marmotjie
Arabisch khinzîr al-bahr
خنزير البحر الهندي, حقل التجارب
Albanisch Derr Indie, Kavie
Baskisch akura
Bretonisch razh-indez
Bulgarisch Гвинея
Морски свинчета
Chinesisch 幾內亞, 供作实验者, 实验材料; 天竺鼠 几内亚, 几内亚猪。豚鼠。天竺鼠。荷兰猪。土拨鼠。大颊鼠 (哈姆太朗)。原产地南美,后欧美有很多改良品种。(tianzhúshǔ)
Dänisch Marsvin
Englisch Cavy, Guniea Pig (auch im Sinne von Versuchskaninchen)
Estnisch merisiga
Farsi
خوك از هند.
Finnisch Marsu, koekaniineja
Französisch Cochon d'Inde
Friesisch Bargemot
Griechisch Hiridio, Piramatozoo Γουινέα, ινδικά χοιρίδια
Hebräisch חזיר של הודו , גינאה
Holländisch/Niederländisch Cavia, marmot, varken van India, Giunees Biggetje
Indonesisch Marmot, babi nugini
Isländisch naggris
Irisch
Muc Ghuine
Italienisch Porcellina d´India, maiale dell'India
Japanisch 天竺鼠 (てんじくねずみ, tenjiku-nezumi,
zool. テンジクネズミ, モルモット → j(morumotto),
ギニアピッグ (ginia-piggu)
Katalanisch conillet d'india
Koreanisch 기니
Kroatisch Gvineja, zamorče
Kurdisch Miskal
Lateinisch Cavia Porcellus
Lettisch jūras cūciņa
Litauisch Gvinėja , jūrų kiaulytė
Maltesisch Gineja
Norwegisch Marsvin, Marsvinene
Persisch گینه
Polnisch Swinka Morska, Wieprz Indii, Marovate
Portugisisch O Porquinho-a-India, Cobaia
Rumänisch Porcusori
Russisch Morskaja Swinka морская свинка
Schwedisch Marsvinet (ett marsvin)
Schweizerisch Meersäuli, Meerschwein(d)li
Serbisch Гвинеја заморче (zamorče) ,] морско прасе (morsko prase)
Slowakisch morča , morské prasiatko
Slowenisch budra , morski prašiček  
Sorbisch (ober)

Sorbisch (nieder)

morska swinka

wujk

Spanisch Conejillo de Indias
Thailändisch กินี
Tschechisch Morce
Türkisch Kobay, Hintdomuzu
Ukrainisch Гвінея
Ungarisch Tengerimalac


 

Forschung

 

Meerschweinchen in der Forschung


Meerschweinchen werden in der Forschung nicht nur als Versuchstiere für medizinische Zwecke eingesetzt. An der Universität Münster wird auch ihr Verhalten erforscht, um ein besseres Verständnis für die Tiere zu bekommen und besser auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können.

Dadurch konnte z. B. wissenschaftlich bewiesen werden, dass Meerschweinchen Rudeltiere sind und keinesfalls einzeln gehalten werden dürfen. Es wurde auch erwiesen, dass man Kaninchen nicht als Ersatzpartner für Meerschweinchen einsetzen darf, da zwischen den beiden Arten keine Kommunikation möglich ist.

Doch auch das Sozialverhalten der Meerschweinchen wird erforscht, wie hier in diesem Pressebericht der Universität Münster zu lesen ist.

Deutsche entdecken neue Säugetierart - Das Münstersche Meerschweinchen


Einen anderen interessanten Forschungsbericht gibt es bei Spektrum der Wissenschaft: Meerschweinchen als Sozialstrategen

Der Diplombiologe Matthias Asher untersuchte die

Evolution von Paarungs- und Sozialsystemen südamerikanischer Nagetiere

Ein Artikel bei Stern.de: Ansteckungsrisiko Wenn das Meerschweinchen verschnupft ist.

Universität Wien Department für Verhaltensbiologie: Liebe macht Meerschweinchen dümmer

Man ist, was man isst gilt auch für Meerschweinchen


"Caca Cola"Peruanische Farm deckt Strombedarf mit Gas aus Nagerkot

© 2001-2010 gas-magazin.de

Quelle: Gasmagazin.de

 

intelligente Schweinchen

 

Urmel, das Einbrecherschwein

Meerschweinchen retten Bewohner vor Brand:

Ein Bericht in der Dattelner Morgenpost

 

Ein Bericht zur Sendung "Schlaue Meerschweinchen"