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Erbleiden/Erbkrankheiten - Gendefekte - Genetische Besonderheiten bei Meerschweinchen

 

 
 
Bei dominant vererbbaren Gendefekten stellt sich meist erst bei den ersten →Verpaarungen und den daraus folgenden Würfen heraus, dass dieser Defekt vererbt wird. Anders bei rezessiv vererbbaren Defekten/Krankheiten. Diese schlummern oft lange Zeit unerkannt in den Elterntieren und Nachkommen und werden erst aufgedeckt, wenn eine Rückverpaarung gesetzt wird. 
 
Diese Tiere sind kosequent aus der Zucht zu nehmen, ebenso die Jungtiere, auch wenn sich der Defekt bei Ihnen nicht zeigt.
 
Meerschweinchen mit diesen Merkmalen dürfen nicht zur Zucht eingesetzt werden:
Eine Rückverpaarung Vater/Tochter oder Mutter/Sohn kann auch Aufschluss über Erbkrankheiten oder rezessive Rassemerkmale geben. Tiere bei denen derartige Defekte auftreten sind neben allen Nachkommen konsequent aus der Zucht zu nehmen!

Im Unterschied zu den echten Erbkrankheiten gibt es aber auch noch die unerwünschten Rassemerkmale, die sich oft hartnäckig weitervererben. Dabei handelt es sich lediglich um sogenannte "Schönheitsfehler", wie z. B. Fehlwirbel, unvollständige Bewirbelung bei Angorameerschweinchen und Rosettenmeerschweinchen oder Faltohren. Diese beeinträchtigen kein Meerschweinchen in der Gesundheit, sind aber einem ehrgeizigen Züchtenden hinderlich auf dem Weg zu seinem Zuchtziel. Diese Tiere müssen nicht zwingend aus der Zucht genommen werden, denn man kann durch die Anwendung gezielter Zuchtmethoden  (Merkmalszucht, Ausgleichzucht) bei gleichzeitig strenger Selektion der Jungtiere daran arbeiten, diese Merkmale zu verbessern,
 
 

 

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